„Form ist nichts als Leere;
Leere ist nichts als Form.“

– Hannya Haramita Shingyo-Sutra

 

 

 

 

 

 

Sumi-e – „Der Weg der schwarzen Tusche“ wird, ursprünglich aus China kommend, seit dem 12. Jahrhundert in Japan vor allem von Zenmeistern und Gelehrten praktiziert.
 
Charakteristisch sind die aus tiefer Meditation heraus ausgeführten schnellen, kraftvollen und unveränderbaren Pinselstriche – Spuren schwarzer Tusche in der Leere eines weißen Blattes. Jeder Pinselstrich manifestiert den Energiefluss dieses Augenblicks. Dies erfordert vom Künstler eine tiefe Verbundenheit mit dem eigenen Sein und ein völliges Einswerden mit dem zu malenden Objekt.
Dabei ist das Weggelassene wichtiger als das Gemalte, schafft Freiraum für Assoziationen, bringt Weite und Tiefenwirkung in das Bild. Dadurch, dass Farbe nur sehr sparsam verwendet wird und die Dinge aus der Umgebung gelöst werden, wird ihre innere, geistige Struktur sichtbar, ihr „Wesen“ erscheint.

Sumi-e Bilder werden abhängig vom Motiv und der verwendeten Technik auf verschiedenen Sorten und Qualitäten von Reispapier gemalt und hinterher auf ein altersbeständiges Hintergrundpapier aufgezogen.

Eine Ausnahme bilden die Shiki-shi Bilder. Die japanischen Schmuckpappen können „wie sie sind“ aufgestellt werden oder mit einem Rahmen versehen werden.
 
Die hier gezeigten Bilder stellen nur einen Teil meines Portfolios dar. Jedes Bild ist ein Unikat. Weitere Bilder zeige ich Ihnen gerne in meinem Wohnatelier.